Reden Sie mit uns!

Foto: Karo Pernegger

47 Minuten zeigt mein Handy an. So viel Zeit verbringe ich täglich auf „Social“ Media Kanälen, die besser „unsozial“ heißen sollten. Je reißerischer und übler die Botschaften, desto eher setzt sich der Algorithmus wie ein Bluthund drauf und spült den Blödsinn ins Netz. Weil es viele sagen, gilt es gleich als Meinung der Mehrheit oder als Wahrheit, die niemand geprüft hat. Das schadet uns Erwachsenen und erst recht unseren Kindern. 

Eine Wahrheit, die niemand geprüft hat, aber als solche empfunden wird, hat das Potential Schaden anzurichten.

Und doch haben diese Plattformen auch ihre positiven Seiten. Als Politikerin kann ich damit einfach und schnell Inhalte, Botschaften und anderes, das ich gerne teilen möchte, verbreiten. Gerade im Super-Wahljahr haben die Plattformen einen wichtigen Einfluss auf die Demokratie. Sie bieten Sinnvolles und Informatives, aber auch gefährliche Fake-News und Trolle, die uns gegeneinander aufbringen sollen. 

Die Politik - das sind wir alle!

Deshalb habe ich heute eine Bitte an Sie: „Die Politik“ - das sind wir alle! Sie als Wähler:in und Bürger:in haben viel mehr Macht, als Sie denken. Wir - Ihre gewählten Vertreter:innen – mögen Ihre Sympathie finden. Oder auch nicht. Unseren Ideen und umgesetzten Lösungen stimmen Sie zu. Oder auch nicht. In jedem Fall aber stehen wir Ihnen für echte Gespräche zur Verfügung. Denn manchmal brauchen Menschen mehr als eine Sprechblase auf Facebook. Nicht alles ist schwarz oder weiß. Da gibt es viele Zwischentöne. Ich lade Sie daher ein: Reden Sie mit uns und bitte - lesen Sie Zeitungen!

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 387 des Gleisdorf Stadtjournals, April 2024, erscheinen. 
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Umstieg mit Mehrwert

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